Nachdem ich bereits als Vertretungslehrer an einer Europaschule arbeiten durfte (dieser Blog berichtete), widmete ich mich wieder meinem grauen Arbeit Suchenden-Alltag. Meine Bewerbungen wurden entweder abgelehnt oder waren überhaupt keiner Antwort würdig. Also alles doof irgendwie... Bis dann die Rettung ganz unverhofft und aus nicht erwartbarer Richtung kam: Die angesprochene Schule bot mir die Leitung einer neu erschaffenen Klasse ab dem 01.03. an - in Vollzeit und mit den Fächern Geschichte, Deutsch und Englisch.
Meine erste Woche als Klassenlehrer ist nun geschafft - die ersten Lernstandserhebungen sind geschrieben und benotet, die mündliche Mitarbeit gecheckt und Ausgangsbewertungen für die restlichen 23 Wochen erstellt. Und so konfus und unorganisiert ich anfangs war: Ich habe mich jetzt wirklich gut reingefuchst in die Aufgabe, 24 Schüler auf ihrem Weg zum HSA und EHSA zu begleiten. In der letzten Woche unterrichtete ich jeden Tag vier Stunden in der Klasse, in dieser Woche kommen zwei weitere sowie vier Stunden in einer anderen Klasse dazu - damit habe ich dann die 26 Pflichtstunden, die ich für eine 40 Stunden-Stelle abzuleisten habe.
Nach den ersten Unterrichtsvorbereitungen, die teilweise eher spontan als geplant erfolgten, werde ich nun in der kommenden Woche versuchen, mir Ordner und Systematik anzulegen, dort Arbeitsblätter abzuheften, um sie später wieder zu verwenden, erste Vokabeltests zu schreiben und meine Unterrichtseinheit zur Kurzgeschichte in Deutsch mit einer kleinen Lernerfolgskontrolle abzuschließen.
Die Schüler sind bislang scheinbar recht zufrieden mit mir - was anders herum natürlich nur auf einen Teil zutrifft. Die Spreu dabei zu unterstützen, zum Weizen zu werden und bis Oktober (da starten die HSA-Prüfungen) hauptschulabschlusstauglich zu machen, wird nun meine dringlichste Aufgabe sein. Natürlich mischt sich in die Freude und die Motivation auch ein nicht ungehöriges Stück Angst davor, der Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Diese schwindet aber von Tag zu Tag und mit jedem unterrichteten Block werde ich sicherer. Ab Montag werden außerdem die ersten Einzelgespräche mit Schülern auf dem Programm stehen - auch hier bin ich gespannt, wie diese sich gestalten.
Die neue Aufgabe hilft mir in vielerlei Hinsicht weiter: Zum Einen gehe ich durch eine harte Schule, was den Unterricht betrifft - die Schüler haben ja nicht grundlos ihren Hauptschulabschluss nicht gemacht. Zum Anderen habe ich eine Vollzeitbeschäftigung, die meinem Wunschbereich absolut entspricht und neben dem Einkommen auch sinnvolle Erfahrungen bietet. Nicht zuletzt aber ist zu erwähnen, dass ich mir die Arbeit auf meine Referendariats-Wartezeit anrechnen lassen kann - was angesichts der Situation in Berlin ein Vorteil von unschätzbarem Wert ist.
Die Weichen für die Zukunft sind also gestellt...
Meine erste Woche als Klassenlehrer ist nun geschafft - die ersten Lernstandserhebungen sind geschrieben und benotet, die mündliche Mitarbeit gecheckt und Ausgangsbewertungen für die restlichen 23 Wochen erstellt. Und so konfus und unorganisiert ich anfangs war: Ich habe mich jetzt wirklich gut reingefuchst in die Aufgabe, 24 Schüler auf ihrem Weg zum HSA und EHSA zu begleiten. In der letzten Woche unterrichtete ich jeden Tag vier Stunden in der Klasse, in dieser Woche kommen zwei weitere sowie vier Stunden in einer anderen Klasse dazu - damit habe ich dann die 26 Pflichtstunden, die ich für eine 40 Stunden-Stelle abzuleisten habe.
Nach den ersten Unterrichtsvorbereitungen, die teilweise eher spontan als geplant erfolgten, werde ich nun in der kommenden Woche versuchen, mir Ordner und Systematik anzulegen, dort Arbeitsblätter abzuheften, um sie später wieder zu verwenden, erste Vokabeltests zu schreiben und meine Unterrichtseinheit zur Kurzgeschichte in Deutsch mit einer kleinen Lernerfolgskontrolle abzuschließen.
Die Schüler sind bislang scheinbar recht zufrieden mit mir - was anders herum natürlich nur auf einen Teil zutrifft. Die Spreu dabei zu unterstützen, zum Weizen zu werden und bis Oktober (da starten die HSA-Prüfungen) hauptschulabschlusstauglich zu machen, wird nun meine dringlichste Aufgabe sein. Natürlich mischt sich in die Freude und die Motivation auch ein nicht ungehöriges Stück Angst davor, der Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Diese schwindet aber von Tag zu Tag und mit jedem unterrichteten Block werde ich sicherer. Ab Montag werden außerdem die ersten Einzelgespräche mit Schülern auf dem Programm stehen - auch hier bin ich gespannt, wie diese sich gestalten.
Die neue Aufgabe hilft mir in vielerlei Hinsicht weiter: Zum Einen gehe ich durch eine harte Schule, was den Unterricht betrifft - die Schüler haben ja nicht grundlos ihren Hauptschulabschluss nicht gemacht. Zum Anderen habe ich eine Vollzeitbeschäftigung, die meinem Wunschbereich absolut entspricht und neben dem Einkommen auch sinnvolle Erfahrungen bietet. Nicht zuletzt aber ist zu erwähnen, dass ich mir die Arbeit auf meine Referendariats-Wartezeit anrechnen lassen kann - was angesichts der Situation in Berlin ein Vorteil von unschätzbarem Wert ist.
Die Weichen für die Zukunft sind also gestellt...
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