Am vorgestrigen Freitag war die Meldung in allen Zeitungen zu lesen: In der Berliner Innenstadt wird der Wohnraum knapp. In Friedrichshain, Prenzlauer-Berg und anderen beliebten Stadtteilen besteht ein Leerstand von gerade mal 1,9 Prozent - wenn man die immer statt findende Fluktuation mit in Betracht zieht, herrscht quasi Vollvermietung. Der Horror für alle, die zureisen wollen, denn in Süd-Neukölln, Nord-Weißensee, West-Spandau oder Ost-Köpenick ist es einfach furchtbar unhip... Je weniger Platz in den Trend-Bezirken verfügbar ist, desto schwerer fällt die Einreise - schließlich kommt man nicht umsonst nach Berlin. Ob das nun für gutmütige Ur-Berliner eine gute oder schlechte Nachricht ist, soll jeder für sich selbst entscheiden.
Gestern war dann Samstag - wie an jedem samstäglichen Morgen gingen Anika und ich mit dem kleinen Oskar einkaufen (immer so zwischen acht und neun, wenn die letzten Touris gerade zu ihren Hostels torkeln). Auf dem Rückweg der Beschaffungsmaßnahme wunderten wir uns über den von unserem Wohnhaus scheinbar veranstalteten Tag der offenen Tür - ganze vier Wohnungen waren nicht verschlossen, überall liefen schwitzende Menschen auf und ab und auf einer Etage erwartete uns ein Kartonmeer. Offensichtlich fand in mindestens drei der vier Wohnungen ein Ein- oder Auszug statt. Man kann sich wohl sicher sein, dass der Nachmieter bereits auf der Schwelle steht und mit den Hufen scharrt.
Heute morgen dann die nächste Episode in der Serie "Wohnungen in Trend-Bezirken": An unserer Haustür hing ein Zettel folgenden (sinngemäßen) Inhalts: "Du ziehst aus? Das trifft sich gut, denn ich möchte genau hier wohnen und suche eine Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnung mit Balkon. Wenn du also bald deine Wohnung verlassen solltest, dann sag mir doch Bescheid. Neben meiner Hilfe bei deinem Umzug biete ich dir 100 EUR Vermittlungsbonus." Darunter Name einer scheinbar jungen Dame und eigens eingerichtete Mail-Adresse du-ziehst-aus@web.de. Soviel zum Thema Wohnungsnot... Auch wenn unsere Wohnung für die Interessentin nicht in Frage kommt (schließlich haben wir drei Zimmer), kann man sich in Zukunft wohl nie sicher sein, was da als nächstes für ein Zettel an der Tür hängt. Eines aber ist klar: Wir werden nicht weichen!
Gestern war dann Samstag - wie an jedem samstäglichen Morgen gingen Anika und ich mit dem kleinen Oskar einkaufen (immer so zwischen acht und neun, wenn die letzten Touris gerade zu ihren Hostels torkeln). Auf dem Rückweg der Beschaffungsmaßnahme wunderten wir uns über den von unserem Wohnhaus scheinbar veranstalteten Tag der offenen Tür - ganze vier Wohnungen waren nicht verschlossen, überall liefen schwitzende Menschen auf und ab und auf einer Etage erwartete uns ein Kartonmeer. Offensichtlich fand in mindestens drei der vier Wohnungen ein Ein- oder Auszug statt. Man kann sich wohl sicher sein, dass der Nachmieter bereits auf der Schwelle steht und mit den Hufen scharrt.
Heute morgen dann die nächste Episode in der Serie "Wohnungen in Trend-Bezirken": An unserer Haustür hing ein Zettel folgenden (sinngemäßen) Inhalts: "Du ziehst aus? Das trifft sich gut, denn ich möchte genau hier wohnen und suche eine Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnung mit Balkon. Wenn du also bald deine Wohnung verlassen solltest, dann sag mir doch Bescheid. Neben meiner Hilfe bei deinem Umzug biete ich dir 100 EUR Vermittlungsbonus." Darunter Name einer scheinbar jungen Dame und eigens eingerichtete Mail-Adresse du-ziehst-aus@web.de. Soviel zum Thema Wohnungsnot... Auch wenn unsere Wohnung für die Interessentin nicht in Frage kommt (schließlich haben wir drei Zimmer), kann man sich in Zukunft wohl nie sicher sein, was da als nächstes für ein Zettel an der Tür hängt. Eines aber ist klar: Wir werden nicht weichen!
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